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Die Oberlid- und Unterlidblepharoplastik

Einleitung
Eine Oberlid- und Unterlidkorrektur, eine s.g. Blepharoplastik, also eine operative Beseitigung der Schlupflider oder Tränensäcke, kommen dann in Betracht, wenn sich die betroffene Person in ihrem Aussehen deutlich beeinträchtigt fühlt. Neben der psychischen Komponente liegt bei den meisten Patienten noch eine rein medizinische Notwendigkeit der Operation vor. Jedem ästhetisch korrigierenden Eingriff sollte zumindest eine dieser beiden Notwendigkeiten zu Grunde liegen. Falls sich die betroffene Person von dem operativen Eingriff die Lösung eines bestehenden Konfliktes erhofft oder wenn es ausschließlich vom Partner erwünscht wird, sollte eine Eingriff aus ästhetischen Gründen besser unterbleiben.

Bei einer Erschlaffung des Oberlids kommt es schon im Anfangsstadium zu einem abendlichen Schweregefühl der Lider. Bei Fortschreiten der Liderschlaffung muss nicht selten der Kopf leicht nach hinten gebeugt werden, um keine Gesichtsfeldbeeinträchtigung zu haben. Für den Betroffenen wird dies als ersten Symptom beim abendlichen Fernsehen bemerkt. In einem Spätstadium findet sich dann das Oberlid fast auf der Pupille hängend. Neben einem unschönen Aussehen geht dies mit einer erheblichen Gesichtsfeldeinschränkung einher.
Auch die so genannten Tränensäcke stellen nicht nur ein psychisches Problem dar, zumal oftmals mit dieser Veränderung ein unsteter Lebenswandel unterstellt wird. Es handelt sich medizinisch betrachtet um einen Vorfall von Fettgewebe aus der knöchernen Höhle des Augapfels. Langfristig führt dieser Vorfall zu einer Erschlaffung der Lidunterkante, die zu einer Auswärtsdrehung der Lidkante und damit zu einer chronischen Entzündung der Schleimhaut führen kann. Dann liegt sogar eine Gefährdung der Benetzung der Hornhaut vor – mit all ihren Konsequenzen.

Die OP
Liegt bei einem Unter-Oberlid nur ein diskreter Hautüberschuss vor, so kann dieser durch eine Hautstraffung mit Laser, s.g. Laser-skin-resurfacing, erfolgen. Eine Entfernung der überschüssigen Haut kann auch durch Skalpell, Schere oder mit einem Hochfrequenzschneidegerät erfolgen. Bei korrekter Durchführung ist das Ergebnis in allen Fällen gleich.
Größere Vorbereitungen sind für einen Lidoperationen nicht erforderlich. Das Rauchen sollte tunlichst eine Woche vor und nach dem Eingriff eingestellt werden, da das Nikotin die Wundheilung nachhaltig stören kann. Die Einnahme sog. Thrombozytenaggregationshemmer, zum Beispiel acetylsalicylsäurehaltige Medikamente wie Aspirin und ASS ist 8-10 Tage vor der Operation abzusetzen, da diese Mittel die Blutungsneigung verstärken. Bei evtl. Marcumarbehandlung muss in Absprache mit dem behandelnden Hausarzt oder Internisten eine Umstellung erfolgen.
Bei einer Oberlidkorrektur werden ein Anzeichnen der gewünschten Lidfurchenhöhe sowie die Bestimmung des Hautüberschusses vorgenommen. Die Entfernung der Lidhaut erfolgt dann durch eine der oben genannten Methoden. Hiernach erfolgt die Entfernung eines schmalen Muskelstreifens in Höhe der Lidfurche. Zur Erzielung eines dauerhaften Ergebnis ist nicht selten noch eine zusätzliche Raffung oder Doppelung des Lidhebermuskel erforderlich. Durch eine in der Haut verlaufende Naht wird die Wunde verschlossen und ein kühlender Verband aufgelegt. Bei einer Unterlidkorrektur wird ein kleiner Schnitt direkt unterhalb der Wimpernreihe vorgenommen. Danach wird das vorgefallene Fettgewebe in die Augenhöhle soweit wie möglich zurückverlagert. Der überschießende Anteil wird entfernt. Eine Bestimmung des Hautüberschusses durch Überlappung der Wundränder wird vorgenommen. Danach folgt eine Straffung des Unterlides, die durch eine spezielle Naht am äußeren Lidwinkel durchgeführt wird. Die Wunde wird auch hier durch eine Naht verschlossen und zuletzt ein kühlender Verband aufgelegt.
Grundsätzlich gilt, dass diese Korrekturen durchaus ambulant durchgeführt werden können, wenn 3-4 Stunden Ruhe eingehalten werden mit gleichzeitiger Nachbeobachtung. Dies gibt eine optimale Sicherheit im Hinblick auf eine eventuelle Nachblutung. Was die Anästhesie betrifft, so kann diese wahlweise in örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose vorgenommen werden. Beide Anästhesieverfahren haben ihre Vor- und Nachteile.

Ergebnis
Ziel eines solchen Eingriffes ist, eine Verjüngung der Augenpartie zu erreichen. Hängende Oberlider sowie Tränensäcke rufen häufig den Eindruck von Müdigkeit oder aber exzessivem Lebenswandel bei unseren Mitmenschen hervor. Die Risiken bei einer fachgerecht durchgeführten Korrektur sind vergleichsweise gering. Kleinere Unterblutungen und eine individuell unterschiedlich starke Schwellung der Lider stellen keine Komplikationen dar und verschwinden vollkommen innerhalb der ersten Zeit. Eine Wundinfektion kommt so gut wie nie vor. Nach dem Eingriff sollte zumindest in den ersten Stunden jegliche Aktivität wie zum Beispiel: Bücken, Pressen oder schwer Tragen unterbleiben. Bis zur Entfernung der Nähte, erfahrungsgemäss erfolgt dies nach 5-7 Tagen, sollte jegliches Reiben an den Lidern vermieden werden. Verzicht auf Make-Up und Seifenanwendung im Korrekturgebiet ist selbstverständlich.



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